„Ich wollte gerne im sozialen Bereich arbeiten und deshalb arbeite ich auch sehr gerne hier.”

Leonie, Auszubildende Kauffrau im Gesundheitswesen

Name: Leonie 

Funktion/ Berufsbezeichnung: Auszubildende Kauffrau im Gesundheitswesen (Alida Schmidt-Stiftung)

Bereich/ Einrichtung: Hauptverwaltung und Einrichtungen der Stiftungen

Eintritt: 01.08.2025

Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?

Ich habe mich für diese Ausbildung entschieden, weil ich gerne im sozialen Bereich arbeiten wollte. Durch mein Fachabi im Bereich Gesundheit und Pflege bin ich aufs Soziale gekommen, und durch meine Eltern bin ich aufs Büro gekommen. Auf den Ausbildungsberuf selbst bin ich über eine Internetrecherche gestoßen. Ich hatte ihn erst gar nicht so auf dem Schirm, weil man eher die klassische Kauffrau für Büromanagement kennt. Weil ich aber im sozialen Bereich arbeiten wollte, habe ich weitergesucht und bin so auf diesen Ausbildungsberuf gestoßen.

Wie sieht ein typischer Tag bei dir aus?

Das kommt darauf an, ob ich Schule habe oder in einer Einrichtung bin, und auch darauf, wo ich gerade eingesetzt bin. Zuletzt war ich zum Beispiel in der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe. Dort habe ich zunächst geschaut, welche Termine anstehen, klassische Sekretariatsaufgaben erledigt, aber auch Stundenzettel oder Urlaubsanträge bearbeitet und Besprechungen vorbereitet. In den Stiftungen durchlaufen wir alle Abteilungen, je nachdem, was im Ausbildungsplan steht. Derzeit bin ich wieder in der Hauptverwaltung.

Wie läuft deine Ausbildung bei uns ab – was passiert neben dem Arbeitsalltag, z. B. in der Berufsschule?

Ich habe zweimal die Woche Berufsschule, montags und donnerstags. Dort haben wir zum einen klassische Fächer wie Buchhaltung, zum anderen aber auch Sprache und Kommunikation, wo man lernt, wie man richtig telefoniert oder Beratungsgespräche führt. Im zweiten Ausbildungsjahr kommt beispielsweise auch Gesundheitspolitik dazu.

Wie unterstützt dich die Alida Schmidt-Stiftung als Ausbildungsstelle dabei?

Die Stiftung unterstützt mich dadurch, dass ich immer eine Ansprechperson habe und jederzeit Fragen stellen kann, auch wenn ich in der Schule etwas nicht verstanden habe. Ich kann außerdem mein Wissen aus der Schule direkt in der Praxis anwenden und habe immer jemanden an meiner Seite.

Gab es einen besonderen Moment, den du so schnell nicht vergisst?

Es gab schon viele schöne Momente. Zum Beispiel das Sommerausklangsfest gleich am Anfang meiner Ausbildung, als ich erst einen Monat da war. Dort waren alle Mitarbeitenden aus den Stiftungen dabei, und man konnte sich schon mal kennenlernen. Das fand ich sehr nett, gerade weil ich mit vielen Kolleginnen und Kollegen zu tun habe. Auch die Sommerfeste mit den Bewohnerinnen und Bewohnern in den einzelnen Einrichtungen fand ich interessant.

Warum arbeitest du hier in den Stiftungen?

Ich arbeite in den Stiftungen, weil ich es sehr interessant fand, mit den verschiedenen Bereichen in Berührung zu kommen, zum Beispiel der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe, der Suchthilfe und dem Bereich der Seniorinnen und Senioren, aber auch der Verwaltung. Zudem wollte ich gerne im sozialen Bereich arbeiten, da ich durch mein Fachabitur in der 11. Klasse zweimal die Woche begleitend zur Schule mein Praktikum im Pflegeheim gemacht habe und somit gemerkt habe, wie schön es ist, helfen zu können.